HAUTSACHEN

Die Haut ist unser größtes Organ. Mit ihren ca. 1,7 qm Fläche erfüllt sie drei anspruchsvolle Aufgaben: sie bietet Schutz vor äußeren Einwirkungen, ist für die Regulation des Wärmehaushaltes zuständig und dient der Aufnahme von empfindlichen und sensiblen Sinnesreizen. Als Schutzhülle für den Körper muss unsere Haut einiges aushalten. Zusätzlich zu normalen Belastungen wie Hitze, Kälte, Sonnenstrahlung, Feuchtigkeit und Trockenheit  beeinflussen auch psychische Komponenten wie Stress und Nervosität, die Ernährung sowie und physische und chemische Faktoren wie Reinigungsmittel das Hautbild. Gerät das das komplexe System ins Ungleichgewicht, sind oft Hautreaktionen wie Schuppenbildung, Juckreiz und Rötungen die Folge.

DER AUFBAU DER HAUT

intakte Hautbarriere

Die äußere Hautschicht besteht aus Hornzellen, die durch Fette zusammengehalten werden. Je dichter die Hornschicht, desto widerstandsfähiger ist die Haut.


defekte Hautbarriere

Einer instabilen Hornschicht fehlen Fett und Feuchtigkeit. Sie verliert somit ihre

Schutzfunktion und wird zunehmend

durchlässiger für schädliche Substanzen.

 



So wichtig ist der 
hauteigene Schutz
Mit einer stabilen Hornschicht und einem

natürlichen Säuremantel aus Wasser und Fett schützt sich die gesunde Haut vor äußeren Einflüssen und Feuchtigkeitsverlust.

Ist die Barriere jedoch nicht intakt, geht Feuchtigkeit verloren und die Haut trocknet aus.

Typische Merkmale dafür sind z.B. raue und

schuppige Stellen, kleine Risse, Spannungsgefühle, Rötungen sowie Juckreiz. Bakterien können in die Haut eindringen und zu Entzündungen führen.